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Topic: Ausgabe Nr. 455 März 2010 In diesem Topic sind folgende Beiträge:
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Butter bei die Fische
geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 16. März 2010, 09:21 Uhr
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Seit nun fast genau einem Monat ist der ehemalige Geschäftsführer, aber immer noch 50-Prozent-Inhaber der Treberhilfe, Harald Ehlert, jeden Tag in der Abendschau und in allen Zeitungen zu sehen. Dutzende von Berichten und Kommentaren haben sich mit seinem Dienstwagen und seinem Gehalt beschäftigt. Mich verwundert, dass ich, außer in paperpress :), kaum irgendwo gelesen habe, dass auch für Harald Ehlert die juristische Unschuldsvermutung gilt.
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Nichts Neues nach Gespräch mit Carola Bluhm
geschrieben von: Redaktion am Montag, 15. März 2010, 17:07 Uhr
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Niemand hat sich bislang über die Arbeit der Treberhilfe beschwert. Das wusste man auch schon vor dem Gespräch, zu dem Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) heute die Sozial- und Jugendstadträte und Vertreter der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände zu sich eingeladen hatte. In einem Interview mit InfoRadio teilte Frau Bluhm mit, dass ein gemeinsames Vorgehen vereinbart wurde und vorerst die Leistungen der Treberhilfe weiterhin erbrachte werden sollen. Derzeit laufen drei Prüfungsaufträge: Staatsanwaltliche Ermittlungen, Überprüfung der Gemeinnützigkeit und Überprüfung innerhalb der Kostensätze durch die Senatssozialverwaltung. Erst wenn alle diese Prüfungen abgeschlossen sind und die entsprechenden Ergebnisse vorliegen, werden weitere Schritte folgen.
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"Treberhilfe hat Zukunft verdient"
geschrieben von: Redaktion am Montag, 15. März 2010, 10:11 Uhr
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„Kein Ende in Sicht“ war unser Beitrag am 13.3.2010 überschrieben. Es bedurfte dazu keiner hellseherischen Fähigkeiten. Nachdem kurzzeitig das Diakonische Werk die Pressearbeit für die Treberhilfe übernommen hatte, meldet sich die Treberhilfe jetzt zurück mit der Meldung:
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Kein Ende in Sicht
geschrieben von: Redaktion am Samstag, 13. März 2010, 09:49 Uhr
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Wer glauben sollte, dass die von Harald Ehlert geschaffene Masariti-Affäre mit seinem Rückzug als Geschäftsführer der Treberhilfe erledigt sei, der irrt gewaltig. Die Konstruktion bei dem Geflecht aus eingetragenem Verein und gemeinnütziger GmbH sichert Ehlert die alles entscheidende Schlüsselfunktion. Er bestimmt nach wie vor mit seinen beiden Vorstandsgetreuen, dem Unternehmensberater Christian Jäger und dem „CDU-Mann“ aus Steglitz-Zehlendorf Carsten Lobbedey, was in der Treberhilfe läuft. Somit ist es völlig egal, wer unter diesem Triumvirat Geschäftsführer ist.
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120 Mitarbeiter gegen Ehlert
geschrieben von: Redaktion am Freitag, 12. März 2010, 11:01 Uhr
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Nach uns soeben bekannt gewordenen Informationen, haben heute Vormittag 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Treberhilfe gGmbH ein Papier unterzeichnet, in dem sie sich für die Absetzung von Harald Ehlert aussprechen. Die Mitarbeitersitzung fand ab 9 Uhr im Haus der Diakonie statt. Ehlert soll versucht haben, die Sitzung zu verhindern. Für 12 Uhr hat er in die Osloer Straße zu einer eigenen Mitarbeitersitzung eingeladen. Gestern Abend wurde auch der zweite Geschäftsführer Jens Fischer erst abberufen und dann wieder eingesetzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Dane ist abgesetzt worden. Ehlert tritt dem Vernehmen nach nun wieder auch als Geschäftsführer der Treberhilfe auf.
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Ehlert ist nicht zu stoppen
geschrieben von: Redaktion am Freitag, 12. März 2010, 09:50 Uhr
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Harald Ehlert ist erledigt. Er will es nur nicht wahrhaben. Und mit ihm die beiden Vorstände des e.V., dem Unternehmensberater Christian Jäger, „der Ehlert seit Gründung der Gesellschaft 2005 bei seinen Finanztricks geholfen hat“ (Zitat Berliner Zeitung vom 11.3.2010), und Carsten Lobbedey*, ein „CDU-Mann aus Zehlendorf“ (Zitat Berliner Zeitung vom 11.3.2010). Der e.V., Eigentümer der gGmbH, ist – wie gemeldet – gestern aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgeschlossen worden.
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Paritätischer schließt Treberhilfe e.V. aus
geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 11. März 2010, 14:34 Uhr
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Der Verein Treberhilfe Berlin e.V. ist am heutigen Tag mit sofortiger Wirkung aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin wegen verbandsschädigenden Verhaltens ausgeschlossen worden. Das teilte der Verband vor wenigen Minuten mit.
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Harald Ehlert - Noch längst nicht entmachtet
geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 10. März 2010, 17:54 Uhr
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Auf einer Pressekonferenz der Diakonie Berlin-Brandenburg hatten die beiden Aufsichtsratsmitglieder der Treberhilfe, Ex-Senatorin Heidi Knake-Werner, und Diakonie-Vorstand Thomas Dane, heute wenig Substanzielles mitzuteilen. In der Einladung stand: „Aufgrund des anhaltenden Klärungsbedarfs bezüglich der Treberhilfe gGmbH möchten wir Sie herzlich zu einem Pressehintergrundgespräch einladen“. Der Hintergrund blieb jedoch verschwommen. Am 9. März wurde ein Schreiben der Anwälte von Harald Ehlert in Umlauf gebracht, das an Thomas Dane adressiert ist, ihm aber zu dem Pressegespräch nicht vorlag. Stattdessen erhielt er kurz vor der Sitzung Besuch von Ehlerts Anwalt, der ihm untersagte, irgendetwas über Prüfungsdetails die Treberhilfe betreffend mitzuteilen. In dem paperpress vorliegenden Schreiben der Ehlert-Anwälte nimmt Ehlerts Geschäftsführervertrag einen breiten Raum ein. Unter Androhung von Schadensersatzansprüchen und gerichtlichen Maßnahmen wurde Dane untersagt, irgendetwas aus dem Vertrag kund zu tun, vor allem nicht das Gehalt, das Ehlert nach wie vor bezieht. Schließlich ist er nur beurlaubt. Die Summe, die auf der Pressekonferenz die Runde machte, lässt einen schwindelig werden. Dane kennt die Höhe des Gehalts, hat aber keine Lust auf juristische Auseinandersetzungen. „In absehbarer Zeit kommt so und so alles raus“, war sein Hinweis.
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Treberhilfe - jetzt wird es schmutzig
geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 09. März 2010, 22:57 Uhr
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Für den 10. März lädt die Diakonie, die gegenwärtig die „Vormundschaft“ bei der Öffentlichkeitsarbeit der Treberhilfe übernommen hat, zu einem „Pressehintergrundgespräch“ ein. Grund ist der „anhaltende Klärungsbedarf bezüglich der Treberhilfe“.
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Bei der FDP steht die Kühlschranktür offen
geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 09. März 2010, 09:07 Uhr
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Bei der SPD-Fraktion findet heute ein Wechselbad der Gefühle statt. Einerseits muss sie sich mit der HOWOGE-Affäre und ihrem (noch)-Abgeordneten Ralf Hillenberg beschäftigen, andererseits kann sie sich über die Ankündigung freuen, Zuwachs zu bekommen. Wie sich der als unberechenbar geltende Hillenberg heute vor der Fraktion erklären wird, ist ungewiss. Und ob das dann schon heute oder erst später zu einem Ausschluss aus der Fraktion führen könnte, steht auch noch nicht fest. Nach all dem, was gelaufen ist, kann die SPD schwerlich an Hillenberg festhalten. Es steht zu befürchten, dass Hillenberg im Falle seines Ausschlusses trotzdem Mitglied des Abgeordnetenhauses bleiben wird. Dann würde es wieder knapp werden für Rot-Rot. Rainer-Michael Lehmann hat jedoch heute seinen Austritt aus der FDP-Fraktion verkündet und gleichzeitig erklärt, dass er in die SPD-Fraktion eintreten wolle. Damit bliebe die jetzige Mehrheit konstant.
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Gemeinsame Erklärung
geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 07. März 2010, 08:30 Uhr
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der für Jugend zuständigen Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Projekt „Personalausstattung eines sozialräumlich organisierten Berliner Jugendamtes.
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Sozialunternehmen - Reaktionen - Leserbrief
geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 07. März 2010, 08:00 Uhr
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Sehr geehrte paperpress-Redaktion, den kreativen Umgang mit Steuergeldern kann man natürlich nicht nur bei der Treberhilfe oder dem EJF bewundern. Hier lohnt sich auch ein etwas intensiverer Blick auf Independent Living, einem Schwerpunktträger der Jugendhilfe in Ihrem Bezirk (Anm.d.Red.: Tempelhof-Schöneberg).
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Der Herr Jotzo
geschrieben von: Redaktion am Samstag, 06. März 2010, 10:28 Uhr
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Es gibt im Abgeordnetenhaus zwei Kategorien von Mitgliedern. Rechtsanwälte und die Anderen. Für die Anderen gilt der Grundsatz: „Hosen runter!“ Die Rechtsanwälte hingegen verbergen sich hinter ihrem Mandantenschutz. Niemand weiß so genau, wer von wem vertreten wird und welche Interessen dabei eine Rolle spielen. Die Rechtsanwälte im Hohen Hause sind also den Anderen weit überlegen.
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Nonprofit statt "Social Profit"
geschrieben von: Redaktion am Samstag, 06. März 2010, 09:26 Uhr
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Der Paritätische Wohlfahrtsverband wird aktiv, um noch mehr Schaden von den Sozialunternehmen in Berlin abzuwenden. Es soll ein „Nonprofit Governance Codex“ eingeführt werden. Damit sollen die „internen Kontrollen noch wirksamer gestaltet“ werden. In einer Presseerklärung vom 5. März 2010 heißt es:
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Klartext
geschrieben von: Redaktion am Freitag, 05. März 2010, 08:59 Uhr
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E-Mail von: Silke Fischer - Gesendet: Donnerstag, 4. März 2010 21:22 An: post@paperpress.org - Betreff: Zu ihrem Artikel: Kein Klartext.
Sehr geehrte Redaktion, besten Dank für Ihren Beitrag. Es hat sich ein Fehler bei Ihrem Artikel eingeschlichen. Die Stiftung, um die es geht, ist Lazarus. Diese Stiftung wurde mit Unterstützung von Jens Fischer aus dem Imperium von Herrn Dreusicke mit Gerichtsprozessen rausgeklagt. Lazarus wurde von dem Imperium Dreusicke ausgenommen. Die alten Frauen (Nonnen) hatten sich bei Jens Fischer um Unterstützung bemüht, da sie sich über den Tisch gezogen fühlen. Es hat sehr lange gedauert, aber es ist gelungen, Lazarus wieder als eigenständiges Unternehmen zu betreiben.
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Kein Klartext
geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 03. März 2010, 23:11 Uhr
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In der RBB-Sendung „Klartext“ vom 3. März 2010 gab es zwar viele Hinweise auf allerlei Verflechtungen innerhalb des „Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerke“, einer gemeinnützigen AG“, die in dem Beitrag Angesprochenen verweigerten allerdings die Auskunft. So der Geschäftsführer Siegfried Dreusicke, der – laut RBB – rund 150.000 Euro Jahresbezüge aus seinen zahlreichen Tätigkeiten innerhalb des Fürsorgewerks beziehen soll. So ist Dreusicke auch Chef der „Europäischen Sozialen Organisation Tschechien“ seines Sozialunternehmens. Sein Vorstandskollege Andreas Eckhoff ist für die „Europäische Fürsorgestiftung Polen“ zuständig. Das ist wirklich Missionsarbeit der Evangelischen Organisation im stockkatholischen Polen.
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Finanzierung von freien Trägern ohne wirksame Kontrolle
geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 03. März 2010, 16:16 Uhr
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„Die überaus unübersichtliche staatliche Finanzierung von Sozialprojekten in Berlin bedarf einer vollständigen Neuordnung“, fordern der stellvertretende Landesvorsit-zende der CDU Berlin, Thomas Heilmann, und der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gregor Hoffmann.
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SPD-Kassierer übernimmt Treberhilfe
geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 03. März 2010, 10:22 Uhr
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Wie sang schon Claire Waldorff in dem berühmten Lied von Otto Reuter aus dem Jahre 1927: „Nehm'n Se 'n Alten, nehm'n Se 'n Alten! Hab'n Se 'n etwas aufgefrischt, ist er besser oft wie 'n Junger - und - stets besser als wie nischt! Was ihm fehlt an Temprament, das ersetzt er - durch Talent. Drum: Könn' Sie kein' Jüngren haben, nehm Se sich 'n alten Knaben.“
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Es ist Silvester in Berlin
geschrieben von: Redaktion am Montag, 01. März 2010, 08:53 Uhr
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Ja, man könnte meinen, es sei der 1. Januar. Aber heute ist bereits der 1. März. Der Schnee ist weg, der wochenlang den Müll in den Straßen hat verschwinden lassen. Was wurde – zu Recht! - gejammert über ungestreute und nicht vom Eise befreite Wege...
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Vom Umgang mit dem Volkseigentum
geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 28. Februar 2010, 10:35 Uhr
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Wie in dieser Stadt mit dem Eigentum der Bürger umgegangen wird, zeigt sich exemplarisch an einer Kleingartenkolonie in der Marienfelder Säntisstraße. Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es allein 2,5 Millionen Quadratmeter Kleingartenfläche, auf der sich über sieben Tausend Parzellen befinden. Kleingärtner sind etwas Besonderes, ja Typisches für unsere Stadt. Die Kolonien sind grüne Lungen, die dringend benötigt werden.
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Transparenz und Datenschutz in der Kommunalpolitik
geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 28. Februar 2010, 10:32 Uhr
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Die kommunalpolische Erörterung von Sachverhalten unterliegt schon aus Gründen der praktizierten Demokratie im Bezirk einem Höchstmaß an Durchschaubarkeit für die interessierte Öffentlichkeit; die Grenzen des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der beteiligten Akteure sind jedoch zu beachten. Insbesondere in Sitzungen von Ausschüssen treten mitunter Fälle der Verletzung des Datenschutzes auf, die vermeidbar sind. Deshalb gilt: Zur angemessenen Vorbereitung der Mitglieder und der Verwaltungsspitze auf die Tagesordnung einer Sitzung zählt auch, sich Klarheit über die Art und Weise des Transports einer Themenstellung zu verschaffen. Dabei ist insbesondere der rechtliche Rahmen der jeweiligen kommunalpolitischen Rolle zu berücksichtigen.
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Es geht hier nicht um einen Maserati
geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 28. Februar 2010, 10:28 Uhr
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Wer nach dem Medienrummel der letzten Wochen immer noch der Meinung sein sollte, es ginge hier um eine „Sozialmaserati“-Dienstwagenaffäre, der irrt sich. „Ich gönne jedem die Früchte seiner Arbeit, Neid kommt in meinem Vokabular nicht vor, wie sich Harald Ehlert hier allerdings präsentiert, halte ich für vollkommen daneben.“ Man erlaube mir dieses Eigenzitat. Es stammt aus der Januar 2009-Nummer von paperpress (441). In einem großen Beitrag auf Seite 3 des TAGESSPIEGEL vom 22.12.2008 war zuvor all das den verblüfften Leserinnen und Lesern mitgeteilt worden, worüber sich heute aller fürchterlich aufregen. Dass es keinen Aufschrei gibt, wenn in paperpress irgendetwas veröffentlicht wird, kann ich ja noch verstehen, aber nach dem Beitrag im TAGESSPIEGEL habe ich fest damit gerechnet, dass das geschieht, was nun über ein Jahr später die Schlagzeilen, Radio- und Fernsehkommentare füllt.
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