Jugendhilfe: Bessere Betreuung vom ersten Lebensjahr
geschrieben von: Redaktion am 05.10.2008, 16:32 Uhr
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SPD-Fraktion begrüßt Kita-Gesetz - "Herdprämie" hat keine Zukunft. Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus begrüßt das am 26. September 2008 durch den Bundestag verabschiedete Gesetz zum Ausbau der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren.
Die jugend- und familienpolitische Sprecherin, Sandra Scheeres, erklärt: "Das Gesetz macht deutlich, dass Berlin seit Jahren den richtigen Weg beim Ausbau der Krippenplätze geht. Ziel der SPD-Fraktion ist Bildung, Erziehung und Betreuung von Anfang an, um Kindern die bestmöglichsten Bildungschancen zu eröffnen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.
Berlin liegt mit einem Versorgungsgrad von 40 Prozent bei der Betreuung der unter 3-Jährigen bundesweit im Spitzenfeld. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 15 Prozent. Für die SPD ist klar, dass die zusätzlichen Mittel des Bundes genutzt werden, um die Angebote weiter auszubauen und um weiter in die Qualität der Kindertageseinrichtungen zu investieren. Berlin wird bis zum Jahr 2013 vom Bund rund 87 Millionen Euro an Investitionsmittel und 99 Millionen Euro für die Betreuungskosten erhalten.
Die SPD hat sich mit dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für die unter 3-Jährigen ab dem Jahr 2013 durchgesetzt. Dies ist ein bildungspolitischer Meilenstein in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Nicht geregelt wurde in dem verabschiedeten Gesetz das so genannte Betreuungsgeld, über dessen Ausgestaltung noch keine Einigkeit erzielt werden konnte. Die "Herdprämie" kommt für die Berliner SPD-Fraktion auch perspektivisch nicht in Frage.
Gerade bei Familien mit wenig Einkommen besteht sonst die Gefahr, dass sie sich gegen einen Kitaplatz entscheiden werden. Dies wäre ein schwerwiegender Bildungsnachteil für
die Kinder."
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