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Grüner Besuch auf dem EUREF-Campus und ubitricity gewinnt Ausschreibung

geschrieben von: Redaktion am 28.03.2022, 12:18 Uhr
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Am 25. März besuchten zwei Politiker der Grünen den EUREF-Campus. Für Finanzsenator Daniel Wesener war es der erste Rundgang, zu dem ihn die EUREF-Vorstände Karin Teichmann und Reinhard Müller eingeladen hatten. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, der den Finanzsenator begleitete, ist auf dem Campus fast zu Hause.

Der erste Stopp war der Bundesverband Erneuerbarer Energien, wo Wesener und Oltmann von der Präsidentin Dr. Simone Peter und Geschäftsführer Wolfram Axthelm begrüßt wurden. Der Bundes-verband Erneuerbare Energie e.V. wurde 1991 als gemeinsame Interessenvertretung der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland gegründet. Er bündelt die Interessen von 50 Verbänden, Organisationen und Unternehmen mit 30.000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5.000 Unternehmen. Die Erneuerbaren-Wirtschaft bietet heute rund 316.000 Arbeitsplätze und drei Millionen Kraftwerke. Das Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. Präsidentin Peter sagt: „Erneuerbare Energien sind der Garant für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, denn sie sind Motor für Innovation und Klimaschutz. Die Energie-wende schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung, erneuert die industriellen Strukturen und schont die Ressourcen."

Die nächste Station war ebenso beeindruckend. Die EUREF-Bauleiter Heribert Günther und Christian Kohn führten die Besucher über die Baustelle des Gasometers. Durch seine Ummantelung ist von außen noch nicht viel zu sehen, innen jedoch sind die Baufortschritte deutlich erkennbar. Die Dimensionen des Konferenzbereichs, dem Forum des EU-REF-Campus, der sich hinter dem grünen Stahlmantel des Gasometers befindet, sind beeindruckend.

In den nächsten Monaten wird das Gebäude über die Ummantelung hinaus in den Schöneberger Himmel wachsen. Anfang 2024 wird der Gasometer in neuem Glanze erscheinen und nach seiner ursprünglichen Funktion als Speicher und der Folgenutzung als Event-Location und TV-Studio sein drittes Leben als DB-Tower beginnen. Der Bahntower am Potsdamer Platz ist mit seinen 103 Metern zwar höher als sein kleinerer Bruder in Schöneberg, dafür wird das Gebäude im Inneren des Gasometers wesentlich spektakulärer sein. Für die 2.000 Beschäftigten wird es ein Privileg sein, hier arbeiten zu dürfen. Die Dachterrasse mit einem grandiosen Blick über Berlin wird öffentlich zugänglich sein.

Besonders interessiert zeigte sich Finanzsenator Wesener am „Herzstück“ des EUREF-Campus, der Energiewerkstatt. Die Energieversorgung auf dem EUREF-Campus ist CO2-neutral. Die GASAG Solution Plus GmbH betreibt die EUREF-Energiewerkstatt. Zentrales Element der Energiewerkstatt ist ein Blockheizkraftwerk. Durch die Verbrennung von Biomethan wird ein Generator zur Stromerzeugung angetrieben, der Strom wird direkt in das Berliner Stromnetz eingespeist.

Die Abwärme dient dazu, Wasser zu erhitzen. Auf dem EUREF-Campus wird diese Wärme zum Beheizen der Büros genutzt. 2,5 Kilometer sind die unter-irdisch verlegten Fernwärmerohre lang, durch die das 90 Grad heiße Wasser zu den Häusern gepumpt wird. Zugleich wird in der Energiezentrale Kälte für die Klimatisierung der zahlreichen Serverräume sowie der Büros produziert.

Letzte Station des Rundgangs waren die Ladesäulen von ubitricity, wo die Gäste von Philipp Sindberg, dem Leiter der strategischen Beziehungen oder international ausgedrückt „Head of Strategic Relations“ begrüßt wurden. ubitricity steht für ubiquitous electricity, was so viel wie allgegenwärtiger Strom bedeutet, denn die für die Transformation zur Elektromobilität notwendige Energie ist bereits heute überall verfügbar. Seit 2008 setzt sich das Unternehmen dafür ein, diese Energie jederzeit, überall und für jede und jeden zur Verfügung zu stellen. Mit den innovativen Laternenlade-punkten sorgt ubitricity dafür, dass E-Fahrzeuge dort laden, wo sie parken. Die Vision von ubitricity ist eine kohlenstofffreie Zukunft durch die Bereitstellung von nachhaltigem Strom für jedes Elektrofahrzeug, an jedem Ort. Bereits heute ist ubitricity einer der führenden Anbieter, wenn es um intelligente Lösungen rund um das Laden und Abrechnen von Elektroautos geht. ubitricity gehört zur Shell-Gruppe. Mit mehr als 4.800 Ladepunkten betreibt ubitricity bereits heute das größte öffentliche Lade-netz Großbritanniens. Und auch in Deutschland, vor allem Berlin, geht es voran.

ubitricity gewinnt Berliner Ausschreibung für mindestens 200 Laternenladepunkte

Drei Tage nach dem Besuch des Finanzsenators auf dem EUREF-Campus teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz heute mit, dass ubitricity die Berliner Ausschreibung für mindestens 200 Laternenladepunkte gewonnen hat.

Der Aufbau startet in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Marzahn-Hellersdorf. ubitricity setzt hierbei seinen Ladepunkt „Heinz“ ein, der explizit für den deutschen Markt entwickelt wurde. Die Installation der ersten 200 Laternenladepunkte soll in enger Kooperation mit der Senatsverwaltung bereits im zweiten Quartal 2022 starten. Die Umsetzung findet im Rahmen eines durch den Bund geförderten „Saubere Luft“-Projekts statt. Sollte es zu einer Bewilligung der bereits vom Land Berlin beantragten Projektverlängerung kommen, können bis zu 800 weitere Laternenladepunkte installiert werden.

Mit der Errichtung von Laternenladepunkten in Berlin überträgt ubitricity das Erfolgsmodell des Laternenladens aus Großbritannien unter Berücksichtigung der lokalen Richtlinien nach Deutschland. Ladestationen an Straßenlaternen nutzen die bestehende Infrastruktur und ermöglichen Stadtbewohnern ohne privaten Stellplatz den alltagstauglichen Zugang zur Elektromobilität direkt vor der Haustür.

Der Ladepunkt „Heinz“, den ebee Smart Technologies und ubitricity gemeinsam auf dem EUREF-Campus entwickelt haben, wird ohne weitere Flächenversiegelung des Bürgersteigs an die Straßenlaterne montiert. Er bietet mit einer Ladekapazität von 3,7 kW optimale Voraussetzungen für urbanes Anwohnerladen entsprechend der gewohnten Parkzeiten. ubitricity folgt damit den alltäglichen Gewohnheiten der Autofahrenden und ermöglicht die kostengünstige und schnelle Errichtung wohnortnaher Ladepunkte unter Berücksichtigung bestehender Netzkapazitäten. Anwohner haben an den Laternen-ladepunkten die Möglichkeit, mit ihren gewohnten Tarifen ihres Mobility Service Providers (MSP) oder per Ad-hoc-Zugang mittels eines QR-Codes zu la-den.

Quellen: EUREF AG – Senatsverwaltung UMVK
Zusammenstellung, Kommentierung: Ed Koch

  
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