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Ostern 2020

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 09. April 2020, 09:28 Uhr
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Schon Thomas von Aquin (1225-1274) wusste, jedenfalls steht es so auf meinem heutigen Kalenderblatt: „Für Wunder muss man beten – für Veränderungen arbeiten.“ Beten kann man zu Ostern in diesem Jahr bestenfalls vor dem Bildschirm bei der Liveübertragung des Gottesdienstes aus einer Kirche. Gearbeitet wird an allen Fronten. Auch wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt, so flacht sich doch die Kurve merklich ab. Es sollen jetzt schon 14 Tage sein, in denen sich die Zahlen verdoppeln, am Anfang erfolgte dies fast täglich. Auch die Ansteckung von Mensch zu Mensch ist auf eins gesunken, zu Beginn waren es noch drei. Und von den derzeit rund 113.000 Infizierten in Deutschland gelten 44.000 als genesen (Stand 08.04. 23.00 Uhr). Der Silberstreif am Horizont wird größer. Das wirksamste Mittel ist der Faktor Zeit, sagen die Experten. Also, Leute, Geduld haben.





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Müllers Entschuldigung ist überflüssig

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 08. April 2020, 11:29 Uhr
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Schon bei einer der ersten Begegnungen zwischen dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Botschafter der USA in Deutschland, Richard Grenell, war klar, dass dies nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein würde. Grenell führt sich bis heute wie ein Besatzungsoffizier auf und hat offenbar nicht begriffen, dass er nur Botschafter und nicht Stadtkommandant ist.




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Schuld war die CDU

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 07. April 2020, 07:05 Uhr
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Heute vor 44 Jahren wurde paperpress geründet. Schuld war die CDU. Und das kam so. Der Jugend-club „Bungalow“ am Mariendorfer Damm 123, wo heute eine große Kindertagesstätte steht, war vermutlich die kleinste Jugendeinrichtung Berlins, aber eine der aktivsten. Es fand dort nicht nur die übliche Bespaßung der Jugendlichen mit Tischtennis und Feten statt, sondern ein sehr umfangreiches inhaltliches Programm. Ausstellungen, Filmfestivals, Diskussionsveranstaltungen mit interessanten Menschen aus Kultur und Politik und vieles mehr.




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America First

geschrieben von: Redaktion am Montag, 06. April 2020, 18:29 Uhr
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Es ist nicht zu glauben. Da erleben wir die schwerste Krise seit… - US-Chef-Amtsarzt Jerome Adams vergleicht die Corona-Pandemie mit den Terroranschlägen von 2001 und dem Angriff auf Pearl Harbor – Staatpräsidenten sprechen von Krieg – welche Superlative müssen wir uns noch anhören? – Armageddon? Das Jüngste Gericht? - …und in Berlin haben wir nichts Besseres zu tun, als über 200.000 verschwundene Masken zu diskutieren. In den Me-dien wird das Thema in großen Artikeln behandelt und am Ende steht der Senat immer doof da. So nützen Hinweise wenig, dass nicht der Senat, sondern andere am vorläufigen Verlust der Masken Schuld tragen. Und aus der Opposition kommen schlaue Vorschläge. So empfiehlt der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger, dass der Senat „sich auf das Geschäftsgebaren anderer (Anm.: dass für Berlin deklarierte Waren in die USA umgeleitet werden?) einstellt und direkt vor Ort die Beschaffungen durchführt.“ Wir sehen schon den Regierenden Bürgermeister mit vollen Geldkoffern in einer Chartermaschine nach Peking fliegen und dort Masken einkaufen.





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Spaßbremse

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 05. April 2020, 10:24 Uhr
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Angesichts der Gefährlichkeit dieses Virus, der vielen Erkrankten und Toten, fällt es einem natürlich schwer, noch über irgendetwas Witze zu machen. Wir schließen uns der Verharmlosung nicht an und weisen deshalb nicht darauf hin, dass von andere Krankheiten, Unfällen und Katastrophen auch sehr viele Menschen betroffen waren und zu Tode gekommen sind. Was sind die Konsequenzen daraus? Am 1. April hielten es alle für unangemessen, die üblichen Scherze an diesem Tag zu veranstalten. Es kann aber nicht sein, dass uns das Virus auch das Lachen nimmt. Was bliebe dann noch an Lebens-freude? Im Newsletter der ZEIT mit dem schönen Namen „Elbvertiefung“ wird heute eine Hamburger „Sexarbeiterin“ wie folgt zitiert: »Der Markt ist im Grunde tot, nach Vögeln ist gerade den wenigsten zumute.«




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Die Demokratie darf nicht auf der Strecke bleiben

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 04. April 2020, 11:35 Uhr
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In Krisenzeiten müssen Gesetze und Verordnungen schneller umgesetzt werden, als das in den üblichen langwierigen Beratungen der Fall ist. Dass vieles so lange dauert, ist unserem demokratischen System geschuldet. Das darf auch in diesen Zeiten nicht aufs Spiel gesetzt werden. Es kann einem nur schwindelig werden, wenn man hört, dass in den USA ein „Kriegswirtschaftsgesetz“ aktiviert wird. und was in Ungarn gerade abläuft, ist jenseits jedes demokratischen Grundverständnisses. Da nötigt der ungarische Ministerpräsident seine auf Linie getrimmten Abgeordneten zu einem Ermächtigungsgesetz, das ihm alle, dem Parlament aber keine Entscheidungs-hoheit mehr gewährt. Das geht soweit, dass dieser Alleinherrscher sogar darüber entscheiden kann, was richtig und was falsch ist. In die ohnehin angeschlagene Pressefreiheit in Ungarn sind weitere Sargnägel geschlagen worden.




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Ein Schal tuts auch

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 03. April 2020, 07:20 Uhr
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Mein Tag beginnt um zehn vor sechs mit „Kekulés Coro-na-Kompass“ im InfoRadio. Alexander Kekulé ist Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Insti-tuts für Medizinische Mikrobiologie des Universitäts-klinikums Halle (Saale). Sein vom MDR produzierter Podcast ist sozusagen das Gegen- oder Ergänzungsmodell des „Coronavirus-Update“ mit Christi-an Drosten von der Charité, das der NDR aus-strahlt. Drosten musste wegen einer erkältungsbedingten heiseren Stimme am 1. April seinen Podcast absagen, ist aber wieder auf Sendung. Die beiden Virologen sind sich in vielen Punkten einig, in man-chen auch nicht ganz. Was ist nun? Maske tragen oder nicht? Kekulé ist dafür, Drosten nicht unbedingt. Und wer keine Maske abbekommen hat, könnte auch seinen Schal nutzen. Das Vermummungsverbot ist gegenwärtig offenbar ausgesetzt.





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EUREF-Campus Düsseldorf startet durch

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 01. April 2020, 07:42 Uhr
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Ab dem 1. April ist Uwe Kerkmann Standortleiter des EUREF-Campus Düsseldorf. Als ehemaliger Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt und ausgewiesener Außenwirtschaftsexperte verfügt er über umfangreiche Kompetenzen in der Akquisition und Betreuung von Firmen aus dem In- und Ausland und in der internationalen Standortvermarktung. Er sammelte 18 Jahre lang Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf und Berlin, aber auch auf dem internationalen Parkett, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Japan und China. Als Vertreter der Stadt Düsseldorf hat er Gesellschaften mit städtischer Beteiligung gesteuert, wie zum Beispiel den digihub Düsseldorf/Rheinland GmbH und des Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrums ditec GmbH. Darüber hinaus war er 2019/2020 im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen für die Steuerung zweier Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Landes verantwortlich, nämlich der NRW.INVEST und NRW.International GmbH.




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Umgang mit Kindern in der Corona-Krise

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 01. April 2020, 07:39 Uhr
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„Papa, wenn das Virus nicht mehr so stark ist, brauchst Du nicht mehr aufpassen!“
Wie können wir unseren Kindern diese schwere Lage nur erklären?

Ein Gastbeitrag von Birger Holz

Mein Name ist Birger Holz, ich bin Elterntrainer und Spielpädagoge/-Therapeut aus Berlin. Bevor die Corona-Krise begann, war ich ein-mal im Monat im Netzwerk „Gesunde Kinder in Bernau“ oder in Kooperation im Panketal mit meinen Elternseminaren zu finden. Nun bereits seit sechs Jahren. Zu einer Zeit, als Menschenansammlungen ausdrücklich gewünscht und wir auch glücklich darüber waren, sodass meistens rund 25 Anmeldungen pro Veranstaltung zu verbuchen waren.




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Neue Wohnungen in Neukölln

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 31. März 2020, 10:52 Uhr
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Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH stellt Ende März ein besonderes Neubauvorhaben fertig: Zwischen Karl-Marx-Straße, Rollberg- und Schillerkiez entstanden 77 moderne Neubau-wohnungen, 17 Atelierwohnungen und sieben Gemeinschaftswohnungen im Herzen Neuköllns. Ein begrünter Hof als Mittelpunkt der Anlage wird die Kommunikation zwischen den Bewohnern fördern, wenn auch in diesen Tagen mit dem vorgeschriebenen Abstand. Die Balkone laden zum abendlichen Applaudieren und Musizieren ein.




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