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Volker allein im Studio

geschrieben von: Redaktion am Montag, 20. Januar 2020, 07:36 Uhr
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Es war eine gute Entscheidung des RBB, Volker Wieprecht die Moderation der „Abendschau“ am Wochenende zu übertragen. Endlich macht „Abendschau“-Schauen wieder Spaß, jedenfalls am Samstag und Sonntag. Gut, dass er seit gestern aus dem Urlaub zurück ist. Schlecht, dass er nun allein im Studio steht. Aus Kostengründen machen die Nachrichtensprecher jetzt am Wochenende Pause und Volker Wieprecht ist allein in dem völlig überdimensionierten Studio. Die Nachrichten werden nun in einem Filmblock zusammengefasst mit wechselnden Sprechern. Für fast jeden Beitrag im Nachrichtenblock einen anderen den Text sprechen zu lassen, ist offenbar preiswerter als das Modell Nachrichtensprecher im Studio. Für den RBB ist es dennoch ein Win-Win-Geschäft, kann er doch den Nachrichtenteil 1:1 ins Netz übernehmen.





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Haben wir keine anderen Probleme?

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 18. Januar 2020, 16:50 Uhr
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Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin dafür, dass Politiker gut bezahlt werden. Wer sich mit dem Tätigkeitsfeld eines Politikers, sei es auf Bezirks- oder Landesebene gründlich beschäftigt, wird sehr schnell zu der Auffassung gelangen, dass man diesen Job nicht machen möchte. Auch wegen der hohen Arbeitsbelastung, vor allem aber, weil ständig alle an einem herummäkeln und meinen, es besser zu können. Dazu gesellen sich noch die Medien in Berlin, von denen einige eine geradezu feindselige Haltung gegenüber Politikern entwickelt haben und sich dabei gefallen, Politiker-Bashing zu betreiben, fernab jedes seriösen Journalismus. Politiker sind nicht unsere Feinde. Sie regeln für uns das ganze notwendige Drumherum, damit die Stadt funktioniert. Und sage niemand, Berlin würde nicht funktionieren, weil ein paar Busse staubedingt zu spät kommen oder die S-Bahn wegen einer Signalstörung nicht fahren kann. Eine Stadt funktioniert nicht allein des-halb nur so gut, wie die Politiker gut sind, sondern auch, wie sich die Menschen, die in ihr leben, verhalten. Über verdreckte Straßen zu meckern fällt leicht, wenn man gerade sein altes Sofa am Straßenrand abgestellt hat, anstatt es zur BSR zur bringen.





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Leben und sterben lassen

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 17. Januar 2020, 08:33 Uhr
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Die Vorstellung, wie es ist, plötzlich tot zu sein, beschäftigt die noch Lebenden verständlicher Weise im zunehmenden Alter. Der Tod ist allerdings eine Er-scheinung, die vor keinem Alter Halt macht. Sterben kann man in jedem Alter, durch Krankheit oder Unfall, auch ermordet werden ist nicht ausgeschlossen.





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Investieren in abgelaufene Lebensmittel

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 15. Januar 2020, 07:26 Uhr
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Raphael Fellmer hat gut lachen. Zum Jahresanfang eröffnete er mit seinem Unternehmen SIRPLUS bereits den vierten „Rettermarkt“, in dem überwiegend bereits abgelaufene Lebensmittel angeboten werden. „Det is noch jut“ steht an den Regalen. Neben Konserven, Backwaren, Obst, Gemüse und Getränken bieten die Rettermärkte auch kosmetische Artikel an und Praktisches wie Trinkhalme aus Glas einschließlich einer Reinigungsbürste. Mit Plastikhalmen traut sich ohnehin niemand mehr unterwegs zu sein.





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Junior-GroKo

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 14. Januar 2020, 08:13 Uhr
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So viele Besucher gibt es selten beim „Berlin Salon“ der CDU. Und auch die Zahl der Pressevertreter ist sonst überschaubar. Anders, wenn der wohl bekannteste SPD-Politiker des Landes zu Gast ist. Kevin Kühnert hat alle Talk-Shows durch, viele sogar mehrfach. An Kühnerts Bekanntheitsgrad arbeitet Tilman Kuban noch. Aber auch er ist häufig Gast in den Gesprächsrunden von ARD und ZDF. Bekannt wird man in einer Partei nicht, wenn man mit dem Strom schwimmt, sondern sich am Wasserfall versucht nach oben zu ziehen. Kühnert wurde vor allem durch seine No-GroKo-Kampagne populär, in dessen Fahrwasser die SPD zwei neue Bun-desvorsitzende bekam. Die Enttäuschung war bei vielen Sozialdemokraten groß, dass nach der Wahl von Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken das Projekt „Raus aus der Großen Koalition“ abgesagt wurde, verschoben auf 2021, wenn sich die Sache so und so erledigt haben dürfte, denn eine Neuauflage der Neuauflage kann es allein aus mathematischen Gründen nicht mehr geben. Die neueste Forsa-Umfrage sieht die SPD nur noch bei 12 Prozent. Das wären gemeinsam mit der CDU gerade noch 40 Prozent, während 28 CDU und 22 Grüne die Mehrheit ist.




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Wann kommt die Entschuldigung?

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 11. Januar 2020, 08:01 Uhr
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Die neue SPD-Vorsitzende Saskia Esken war erst seit ein paar Tagen im Amt und hatte noch nicht einmal ihr Büro im Willy-Brandt-Haus bezogen, da lautete schon die Überschrift in der BILD-Zeitung: „Hat die neue SPD-Chefin ihre Mitarbeiter ausspio-niert?“ Esken soll laut BILD auch eine „ungerechtfer-tigte außerordentliche Kündigung ausgesprochen haben.“ BILD sprach mit der „betroffenen Sekretä-rin.“ Gemeint war die Zeit, als Esken im Vorstand des Landeselternbeirats Baden-Württemberg tätig war. BILD und alle anderen Medien, die sich des Themas annahmen, berufen sich auf einen Beitrag des ARD-Magazins „Kontraste“ vom 12. Dezember 2019, der einer politischen Hinrichtung von Esken gleicht.





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Gradlinig

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 10. Januar 2020, 08:11 Uhr
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Ein Synonym für gradlinig ist sorgfältig. Wer kann schon von sich behaupten, immer gradlinig, also sorgfältig durchs Leben gekommen zu sein? Bei Familie Giffey ist das anders. In einem BZ-Interview (Juli 2015) antwortete sie auf die Frage: „Für was steht der Name Giffey?“; „Für Geradlinigkeit. Wir arbeiten hart für unser Ziel, dann kommt man da auch hin.“ Nun, das war bevor sich, aus welchem Grunde auch immer, Leute mit der Doktorarbeit von Franziska Giffey beschäftigten. Am Ende des Ver-fahrens kann man nicht gerade behaupten, dass Frau Giffey völlig reingewaschen aus der Affäre her-ausgekommen ist, zumindest darf sie ihren Doktor-titel behalten, womit ein Rücktrittsgrund entfiel.




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Blanker Terror

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 05. Januar 2020, 09:40 Uhr
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Befassen wir uns zuerst mit der Definition des Be-griffs Terrorismus. Wikipedia: „Unter Terrorismus versteht man kriminelle Gewaltaktionen gegen Menschen oder Sachen zur Erreichung eines politischen, religiösen oder ideologischen Ziels.“ Kein Terroranschlag hat je dazu geführt, dass die Verursacher ihre politischen, religiösen oder ideologischen Ziele erreicht haben. Ganz im Gegenteil. Sie haben immer dazu geführt, dass sich die Anständigen solidarisieren und mehr noch als zuvor die freiheitlich demokratische Grundordnung verteidigen. Es gibt keine Terrorskala, die mit Verunglimpfung und Beleidigungen in Fäkalsprache, an eine Bundestagsabgeordnete gerichtet, beginnt, sich in Farbbeutelattacken auf Parteibüros fortsetzt, und sich über das Abfackeln von Fahrzeugen prominenter Journa-listen, Morddrohungen an Kirchenvertreter bis hin zur gezielten Tötung von Kommunalpolitikern fort-setzt. Auch wenn ein Mord immer eine andere Dimension hat, so haben alle Beispiele einen gemeinsamen Nenner, es handelt sich um Terror.




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Präsidiale Hinrichtung

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 04. Januar 2020, 09:49 Uhr
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Wer sich für das, was in der Welt geschieht, interessiert, musste gleich zu Beginn des neuen Jahres mal wieder Angstzustände bekommen. Der Präsident der Vereinigten Staaten hatte entschieden, den Kommandeur der iranischen Al-Quds-Brigaden, Qassim Soleimani, zu töten, und zwar mittels einer Drohne auf dem Flughafen von Bagdad, also im Irak. Und US-Außenminister Mike Pompeo er-klärte tatsächlich danach: „Die USA wollten keinen Krieg mit Iran, doch das Leben von US-Bürgern sei in Gefahr gewesen.“ Und Twitter-Präsident Donald Trump weiß, Soleimani habe viele US-Bürger getötet und geplant, noch weitere zu töten. Nun „ist aber erwischt worden." Über die Sprache von Trump müssen wir nicht diskutieren. Vielmehr über die Auswirkungen.





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Lüül in der ufaFabrik

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 04. Januar 2020, 07:09 Uhr
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Zum Jahresende, am 20. Dezember 2019, gaben Lüül und Band ein Konzert mit Freunden im Varieté-Saal der ufaFabrik. Hinter dem Künstlernamen Lüül verbirgt sich der Berliner Sänger und Gitarrist Lutz Graf Ulbrich, der durch Mitarbeit in verschiedenen Musikprojekten, sich über die Grenzen Berlins hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt hat.





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