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Impressionen vom SPD-Bundesparteitag

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 09. Dezember 2017, 07:40 Uhr
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Drei Minuten und 39,92 Sekunden lang applaudierten die Delegierten ihrem alten und neuen Parteivor-sitzenden Martin Schulz. Sie hatten ihn wider besseres Wissen erneut gewählt, obwohl sie leidvoll erfahren mussten, dass man mit ihm keine Wahlen gewinnen kann, nicht in den Bundesländern - Ausnahme Niedersachsen – und nicht im Bund. Was soll sich daran ändern, wenn es doch zu Neuwahlen kommt? Die Fortsetzung der GroKo ist keineswegs sicher, denn am Ende der Entscheidungskette stehen die 450.000 Mitglieder der SPD. Und wie die sich entscheiden werden, ist ungewiss. Käme es zu Neuwahlen, bräuchte die SPD wieder einen Kanzler-kandidaten oder eine Kandidatin. Dass Martin Schulz noch einmal Herausforderer von Angela Merkel sein würde, halte ich für ausgeschlossen, ganz abgesehen davon, dass ich nicht einmal bei einer Neuwahl Frau Merkel für gesetzt halte. Sie hat der Union immerhin ein Minus von neun Prozent beschert.




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Ein Jahr R2G

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 08. Dezember 2017, 08:13 Uhr
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Heute vor einem Jahr trat der aus SPD, Linken und Grünen gebildete neue Berliner Senat an. Gefeiert und zerrissen wurde dieses Jubiläum, warum auch immer, schon am 27. November. Vielleicht wollte man nicht in den SPD-Bundesparteitag hineingrätschen, der gegenwärtig die Schlagzeilen bestimmt. Der Senat firmiert in der Öffentlichkeit unter dem Kürzel R2G, was wie ein beweglicher Computer aus einer fernen Galaxie klingen mag, sich jedoch im Hier und Heute befindet. Treffend beschreibt der Kommentator der Berliner Zeitung, Jan Thomsen, den Zustand der Koalition nach einem Jahr: „Politik ist kein Schönheitswettbewerb. Berlins rot-rot-grüner Senat mag, wie Umfragen immer wieder belegen, die unbeliebteste Landesregierung Deutschlands sein. Daran kann sich ergötzen und darüber kann sich ärgern, wer immer möchte. Richtig bleibt: Es geht gar nicht um Beliebtheit in der Politik.“




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Frontalangriff auf R2G

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 06. Dezember 2017, 20:01 Uhr
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In den am Nikolaustag erschienenen Ausgaben der Berliner Woche, hat die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus dem Berliner Senat ein ganz besonderes Präsent in den Rot-Rot-Grünen Stiefel gesteckt. Die Berliner Woche erscheint mit 32 Lokalausgaben und erreicht rund 1,8 Mio. Leser. In allen Ausgaben, von Britz über Hellersdorf und Mitte bis Spandau und Zehlendorf können die Leserinnen und Leser erfahren, was für eine grauenvolle Truppe Berlin regiert. Auf vier vollen Seiten erfolgt pünktlich zum einjährigen Jubiläum der Koalition aus SPD, Linken und Grünen die Generalabrechnung. Verantwortlich für die Anzeige ist die CDU-Fraktion, was praktisch ist. Denn hätte die CDU-Partei diese Anzeige geschaltet, müssten die Kosten aus den Mitgliedsbeiträgen erbracht werden. So finanziert die Fraktion die Anzeige aus Steuermitteln. Das ist auch richtig so, denn der Steuerzahler soll gefälligst von seinem Geld durch die Opposition erfahren, was der Senat im letzten Jahr alles nicht auf die Reihe bekommen hat.




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Die SPD zerreißt sich

geschrieben von: Redaktion am Montag, 04. Dezember 2017, 14:41 Uhr
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Die SPD hat seit der Nacht des 19. auf den 20. November ein großes Problem. CDU/CSU, FDP und Grüne konnten sich auf kein Bündnis einigen. Und alle schauen nun auf die SPD, die gerade dabei war, sich in der Opposition einzurichten. Nun wird sie von allen Seiten gedrängt, nicht zuletzt vom Bundespräsidenten, wieder eine Große Koalition mit der Union einzugehen. In der Partei sind sich aber keineswegs alle einig, diesen Schritt erneut zu gehen. Die Partei droht an diesem Problem zu zerreißen. Wie geht es weiter? Darüber stritten sich Ex-Genosse Ed Koch (68) von 1968 bis 1998 SPD-Mitglied, und Philipp Mengel (34), seit zwei Jahren in der Partei.




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Horschtel und kein Ende

geschrieben von: Redaktion am Montag, 04. Dezember 2017, 10:31 Uhr
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Die bayerische Regionalpartei CSU, mit Anspruch auf Deutschland-, Europa- und Weltpolitik, lieferte in den letzten Wochen ein Volkstheaterstück der be-sonderen Art. Da können sich SPD, Grüne und Linke hinter verstecken, ausgenommen natürlich die AfD, bei der es noch lustiger zugeht.




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Stromkästenstyling 2017: Gewinner stehen fest

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 30. November 2017, 09:08 Uhr
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Rund 130 aufgeregte junge Künstler und Künstlerinnen, Lehrer und Eltern trafen sich am Mittwoch-nachmittag im Heizkraftwerk Moabit. Gespannt er-warteten sie die Verkündung der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs „Kreativster Stromkasten“. Schließlich ging es nicht nur um die Anerkennung der künstlerischen Leistung, sondern auch um Zuschüsse für die Klassenkasse und tolle Sachpreise. Thomas Schäfer, Geschäftsführer der Stromnetz Berlin GmbH, löste die Spannung schließlich auf und gab zusammen mit Big Moe, Moderator von Radio 98.8 KISS FM, die Ergebnisse der Jury in drei Kategorien bekannt:




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Ruhig bleiben

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 26. November 2017, 14:06 Uhr
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Können die Genossinnen und Genossen nicht ein-fach mal ruhig bleiben und die Klappe halten? Muss jeder für einen Geistesblitz gehaltene Furz sofort an die Medien gehen? Es wäre so schön gewesen, wenn sich die Sozialdemokraten vier Jahre lang in der Opposition hätten erholen können. Dann würden wir auch wieder Spaß an heißen Debatten haben können. So wird vermutlich die Große Koalition fortgesetzt und über die Hälfte der Abgeordneten streitet sich nicht im Parlament. Die Oppositionsparteien, der Größe nach: AfD, FDP, Linke und Grüne bestreiten dann den internen Wettbewerb, wer aggressiver gegen das Gesamtregierungskunstwerk Sozialdemokratische Union anwettern kann.




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Nachrichten aus den Kiezen

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 25. November 2017, 11:33 Uhr
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Die Berliner Woche hat mal wieder ihr Erscheinungsbild verändert. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Ausgaben der 46. Woche von denen der aktuellen 47. Woche wenig. Auf den Innenseiten merkt man aber sofort den Unterschied. Übersichtlicher und moderner. Vor allem aber hat sich die Schriftart verändert. „Myriad ist der Name dieser Schriftart, die von Robert Slimbach und Carol Twombly 1992 für Adobe Type entworfen wurde. Sie zählt zu den humanistischen Grotesk-Schriften.“ „Heiß diskutiert“ wurde die neue Schrift, schreibt Chefredakteur Helmut Herold im Vorwort zur neuen Ausgabe. Was mir sofort ins Auge fiel, ist der durch-gängige linksbündige Fransensatz. Als Freund eines klaren Erscheinungsbildes bin ich Anhänger des Blocksatzes. Der Fransensatz ist mir zu unruhig. Das ist aber auch der einzige Punkt, der mir missfällt.




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Der Anteil der Medien an der Politikverdrossenheit ist groß

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 25. November 2017, 08:01 Uhr
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Natürlich tragen die Politiker auch selbst dazu bei. Aber alles, was sie tun oder lassen, erfahren wir aus den Medien und bilden uns danach ein Urteil. Immerhin ist die Wahlbeteiligung gestiegen, was aber ausgerechnet einer Partei zugutekommt, die keinen Beitrag zur Stabilität unserer Demokratie leistet. Politiker sind keine besonderen Menschen, sie sind genauso wie wir anderen. Da gibt es Gute und Schlechte, Intelligente und Dumme, Korrupte und Ehrliche, welche, die gut reden können und andere, die Probleme haben, einen Satz geradeaus zu sprechen. Und warum sollen sich Politiker untereinander besser verstehen, als wir anderen in unserem Umfeld? Auch der Streit innerhalb einer Partei ist nichts anderes als der in einer Familie. Beziehungstaten und Morde in der eigenen Sippe stehen in der Polizeistatistik ganz weit oben. Den Parteien kreiden wir an, wenn sie sich wochenlang streiten, um auf einen Nenner zu kommen. Wie sieht es aber in unseren Familien aus?




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Ehrenamtliches Engagement

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 25. November 2017, 07:54 Uhr
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Nicht vorstellbar, wie unser Land ohne ehrenamtliches Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger aussähe. Die Kreativität von Menschen, anderen bei der Bewältigung ihres Lebens zu helfen, ist großartig. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und ehrenamtlich heißt, seinen Dienst für die gute Sache ohne Vergütung zu leisten. Häufig bringen die Ehrenamtlichen im wahrsten Sinne des Wortes noch Geld von zu Hause mit. Da ist es gut und wichtig, wenn staatliche und private Institutionen durch Vergabe von Preisen, das ehrenamtliche Engagement würdigen. Häufig zählt allein die Ehre, von Politikern die Hand geschüttelt zu bekommen und einen Pokal mit nach Hause nehmen zu dürfen, manchmal sind aber auch Preise finanziell unterfüttert.




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